Entlastungspaket 2018 zulasten der Alterspflege –

Unterstützen Sie die Aktion von Werner Egloff, Leiter des Betagtenzentrums Laupen


Brief als PDF-Datei unter diesem Link


Entlastungspaket 2018 des Kantons Bern

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Angeschriebene

Vielleicht haben Sie in den Medien über das vom Regierungsrat verabschiedete Entlastungspaket, EP 2018, gelesen. Dieses sieht unzählige Massnahmen vor, um im Kanton Bern die Ausgaben zu senken.

Auf das Betagtenzentrum Laupen wirken sich insbesondere zwei geplante Massnahmen sehr negativ aus:

Eine Reduktion der verrechenbaren Heimkosten führt zu geschätzten Ertragseinbussen von gut CHF 90‘000. Zusätzlich führt eine Reduktion der Versorgungspflichtsbeiträge in der Spitex zu einem Minderertrag von rund CHF 70‘000. Es versteht sich von selbst, dass diese Ertragsausfälle schmerzen und vielfältige Auswirkungen auf die Bewohnerinnen und Bewohner des BZL sowie die Klientinnen und Klienten der Spitex nach sich ziehen werden.

Wir gelangen heute an Sie, um Sie um Ihre Hilfe zu bitten. Unterstützen Sie uns in unseren Bemühungen den Grossen Rat davon zu überzeugen, die geplanten Einsparungen im Bereich der Alters- und Pflegeheime und im Bereich der Spitex nicht umzusetzen.

In der beigelegten Stellungnahme des vbb und des Spitex-Verbandes des Kantons Bern sind die Auswirkungen klar formuliert: Kürzere Betreuungszeit, weniger Lebensqualität, Leistungskürzungen für die Heimbewohnenden, Stellenabbau, unnötig früher Heimeintritt, frühzeitige Trennung von Ehepartnern, persönliche finanzielle Mehrbelastung u.v.m.

Unterstützen Sie uns, indem Sie Ihre Mit- und Umwelt auf diese unvernünftigen Pläne des Kantons Bern aufmerksam machen, sie sensibilisieren. Vielleicht haben Sie sogar die Möglichkeit, ein Grossratsmitglied des Kantons Bern persönlich darauf anzusprechen?

Und übermitteln Sie uns diesen Brief bis Ende Oktober unterzeichnet zurück (per Post, per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder werfen Sie ihn in den grünen Briefkasten beim Empfang BZL). Wir werden das Schreiben an den Grossen Rat des Kantons Bern weiterleiten und so gemeinsam unseren Einspruch kundtun. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Freundliche Grüsse
Betagtenzentrum Laupen & Spitex-Dienste
Vorstand         Direktion         Personal

Ich spreche mich in diesem Bereich gegen das geplante Massnahmenpaket (EP 2018) des Kantons Berns aus. Weil diese Pläne zu einem Qualitäts- und Leistungsabbau im Bereich der Alterspflege und der Spitex führen.

Name:

Vorname:

Wohnort:

Datum und Unterschrift:



Behördenreorganisation Laupen

Stellungnahme SP Laupen

Stellungnahme Manfred Zimmermann

Deutliches Signal gegen den Abbau

22.09.2017 – Medienmitteilung


Die SP Kanton Bern hat heute ihre Petition gegen den Abbau mit 3‘653 Unterschriften eingereicht. Die Unterzeichnenden sind empört über die Abbaumassnahmen, die vor allem den Gesundheitsbereich und die Bildung treffen. Sie verlangen vom Regierungsrat und vom Grossen Rat, auf Kürzungen bei der Spitex, bei den Behinderten, bei der Bildung und in weiteren sensiblen Bereichen zu verzichten.

Der Regierungsrat hat diesen Sommer ein Abbauprogramm in der Höhe von 185 Millionen Franken vorgelegt. Damit will er in erster Linie Steuersenkungen für Unternehmen finanzieren. Dies obwohl der Kanton Bern die USR III Anfang Jahr so wuchtig abgelehnt hat wie kein anderer Kanton. Die Auswirkungen des Abbaus sind massiv, wie einige Beispiele zeigen: - 22 Mio bei der Spitex, - 9.2 Mio im Behindertenbereich oder - 5.5 Mio bei den Heimen.

Die SP Kanton Bern hat umgehend auf diesen Abbau reagiert und eine Petition lanciert. In kurzer Zeit haben 3‘653 Personen diese unterzeichnet und damit ihren Unmut geäussert. Heute wurden die Unterschriften der Grossratspräsidentin Ursula Zybach und Regierungsrat Hans-Jürg Käser zuhanden des Grossen Rats und des Regierungsrats überreicht. Parteipräsidentin Ursula Marti betonte bei der Übergabe: «Die Bevölkerung ist besorgt und wehrt sich gegen den geplanten Abbau. Dieser trifft die Schwächsten und den Mittelstand empfindlich und schadet dem Kanton insgesamt.»



 

Die SP ist gegen den Abbau in der Sozialhilfe

25.09.2017 - Medienmitteilung

Die vom Regierungsrat vorgeschlagenen Kürzungen in der Sozialhilfe lehnt die SP vehement ab. Die SKOS Richtlinien sind ein sorgfältig ausgearbeitetes und wissenschaftlich basiertes Regelwerk, das von Fachleuten und Vertretern der Kantone und Gemeinden ausgehandelt worden ist. Die SKOS hat im Rahmen ihrer Revision ihre Ansätze für junge Erwachsene und Grossfamilien bereits gekürzt. Nun will der Regierungsrat den Grundbedarf des Lebensunterhalts um 10% bis maximal 30% tiefer ansetzen als die SKOS Richtlinien dies vorsehen. Mit den fünf Städten Bern, Biel, Burgdorf Langenthal und Ostermundigen teilen wir die Meinung, dass diese Sparmassnahmen die finanzielle Lage der sozial Schwächsten unserer Gesellschaft verschlechtern wird und einmal mehr Minderjährige und ältere Sozialhilfebeziehende betreffen wird, die gesundheitlich angeschlagen sind. Diesen Menschen wird der Ausstieg aus der Sozialhilfe dadurch noch mehr erschwert.

Die SP unterstützt die Forderungen nach besserer Integration, doch können mögliche Sanktionen bereits mit den bestehenden Richtlinien durchgeführt werden. Laut Vertretern von Sozialdiensten verursachen die vorgesehenen Abbaumassnahmen einen massiven administrativen Mehraufwand. Vizepräsidentin Margrit Junker warnt denn auch: «Durch die vorgesehenen Kürzungen werden ganze Gruppen an der Teilhabe in der Gesellschaft ausgeschlossen.»

Link zu weiteren Infos

 
 
 
 


Der Einsatz der SP Laupen hat sich gelohnt

Wie im Laupen Anzeiger Nr. 32 vom 10. August 2017 publiziert, tritt Tempo 30 vorerst auf folgenden Strassen in Kraft:

Mühlestrasse, Gartenstrasse, Bahnweg, Leuenbühlweg, Schützenstrasse, Neuquartierweg, Hauszelgweg, Blumenweg, Rosenweg, Tulpenweg, Wassermattweg, Beundenweg, Zollgässli, Scheuermattweg, Rollisweg, Krankenhausweg, Hilfigenweg, Emil Balmer-Weg, Rudolf von Erlach-Weg, Burkhard-Weg, Ernst Ruprecht-Weg.



Ziele der SP Laupen

 

••• Mitmachen statt zuschauen.  
••• Pausenplatz statt Asphaltwüste.  
••• Lebendiges Stedtli neben Poly-Zentrum.  
••• Veloweg nach Gümmenen.  
••• Laupen gestalten. Jetzt.